Erstausstattung Babys: Diese 5 Dinge waren wirklich sinnvoll

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Die Liste der “Must-haves” für die Erstausstattung deines Babys kann schnell überwältigend werden und es ist nicht immer leicht zu erkennen, welche Anschaffungen wirklich sinnvoll sind und welche eben nicht. Gerade beim ersten Kind gibt es noch keine Erfahrungsschätze auf die du zurückgreifen kannst. Jetzt, nachdem ich selbst die erste Zeit mit meinem Baby erlebt habe, kann ich dir verraten, was sich für uns als super praktisch herausgestellt hat. Es freut mich, wenn ich dich damit inspirieren kann und vor dem ein oder anderen Fehlkauf bewahre.

Tragetuch / Babytrage

Etwas, das ich zunächst nicht wirklich auf dem Schirm hatte, sich aber als absoluter Favorit herausstellte, war eine Tragehilfe. Kurz nachdem mein Baby auf der Welt war, machte ich bei meiner Hebamme eine Trageberatung. Davor hatte ich mich mit dem Thema noch nie wirklich auseinandergesetzt. Wie sich dann herausstellte, liebte mein Baby es getragen zu werden. Ob zuhause, beim Einkaufen oder beim Spazierengehen ganz dicht an mich gekuschelt, ging es meinem Baby gut und ich hatte die Hände frei. Sogar zum Schlafen, war die Trage für uns Goldwert. Nirgends sonst ist mein Baby so zuverlässig eingeschlafen, wie in der Trage. Der Kinderwagen stand ab diesem Zeitpunkt in der Ecke.  In der Anfangszeit hatte ich hauptsächlich ein elastisches Tragetuch zum Binden benutzt. So war mein Baby schön nah und eingekuschelt an meiner Brust. Tragetücher sind zwar etwas aufwendiger zum Binden, wenn du aber einmal den Dreh heraus hat und die Handgriffe sitzen, ist auch ein Tragetuch in null Komma nichts gebunden.

Mein Tipp: Zum Einkaufen hatte ich das Tragetuch meist schon unter meiner Jacke vorgebunden. Wenn ich es dann gebraucht habe, konnte ich mein Baby hineinsetzen und das Tuch stramm ziehen und festbinden – schon waren wir startklar.

Der Nachteil eines elastischen Tragetuchs ist es, dass mit zunehmendem Babygewicht das Tuch langsam nachgibt und man es immer mal wieder festziehen muss. Deshalb sind wir nach ca. 2-3 Monaten auf eine Full Buckle Babytrage umgestiegen. In dieser Trage trage ich meinen Sohn mit seinen 18 Monaten zum Teil immer noch.

Stillkissen

Schon in der Schwangerschaft war das Stillkissen mein nächtlicher Begleiter. Es war eins der ersten Dinge, die ich mir zugelegt hatte und noch heute kommt es regelmäßig zum Einsatz, sei es als Kissen oder als Rausfallschutz im Bett.

Wickelkommode

Ich habe mir lange überlegt, ob eine spezielle Wickelkommode nötig ist. Das ist sie definitiv nicht! Aber es ist total praktisch, einen festen Platz für das Wickeln zu haben, an dem alles griffbereit ist. Deshalb ist bei uns die Hemnes Kommode von IKEA eingezogen mit einem Wickelaufsatz von Puckdaddy und perfekt war unsere Wickelkommode. Viele Eltern wickeln auch auf dem Bett oder Sofa, aber ein ergonomischer Wickelplatz hat meinen Rücken geschont und die Organisation des ganzen Wickelzubehörs erleichtert. Außerdem dient sie als Kleiderschrank für unser Baby.

Kinderstuhl mit Babyaufsatz

Meiner Meinung nach ist der Kinderstuhl von Anfang an ein absolutes Must-have. Einer der größten Vorteile ist, dass das Baby schon von Anfang an am Tisch auf Augenhöhe am Familiengeschehen teilhaben kann. Gerade wenn zusammen am Tisch gegessen oder gekocht wird, fühlt sich dein Baby nicht ausgeschlossen. Durch den erhöhten Sitzplatz ist es immer in der Nähe und muss nicht ständig auf dem Arm getragen werden. Das fördert die Bindung und das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Ein weiterer Vorteil ist, der Stuhl wächst mit: Der Babyaufsatz ist in der Regel ab der Geburt nutzbar und oft ergonomisch geformt, sodass dein Baby bequem und sicher liegen kann. Später kann der Stuhl als klassischer Hochstuhl dienen, wenn dein Kind anfängt, alleine zu sitzen. Unser Modell kann sogar bis ins Kleinkindalter und darüber hinaus verwendet werden, sodass sich die Investition wirklich lohnt. Es wird also nicht nur ein Produkt für ein paar Monate gekauft, sondern du hast langfristig etwas davon.

Babykleidung aus Wolle/Seide

Bevor mein Baby auf die Welt kam, habe ich viel über Materialien und Babykleidung gelesen und mich schließlich für Kleidung aus Wolle/Seide entschieden. Was sich auf den ersten Blick vielleicht nach einem Luxusartikel anhört, stellte sich für uns als eine der besten Entscheidungen heraus.  Wolle/Seide ist ein Naturmaterial, das die Körpertemperatur des Babys perfekt reguliert. Im Winter hält es warm, ohne zu überhitzen und im Sommer wirkt es kühlend. Gerade bei Neugeborenen, die ihre Körpertemperatur noch nicht gut selbst regulieren können, war das für mich ein beruhigendes Gefühl zu Wissen, dass mein Baby immer optimal temperiert angezogen ist. Außerdem ist Wolle/Seide auf der Haut wunderbar sanft und kratzt nicht. Mein Baby hatte nie Probleme mit Hautirritationen. Das sind nur einige wenige Vorteile der wunderbaren Stoffmischung Wolle/Seide. Wenn du mehr erfahren möchtest, dann schaue gerne in meinem Beitrag Wolle Seide Babykleidung: 8 einzigartige Vorteile für dein Baby  vorbei. Natürlich sind die Anschaffungskosten etwas höher als bei herkömmlicher Baumwollkleidung, aber du benötigst auch viel weniger Kleidungsstücke davon. Die Qualität und der Komfort, den diese Materialien bieten, haben sich für uns absolut gelohnt. Zudem können die Kleidungsstücke zu einem sehr guten Preis weiter verkaufen werden. So sind es unterm Strich nicht mehr Ausgaben als bei Baumwollartikeln.

Fazit

Jeder macht bei der Erstausstattung seines Babys seine eigenen Erfahrungen. Mein Rat an dich: Setze auf Qualität bei den Dingen, die du täglich nutzt und spare bei den Sachen, die nur selten zum Einsatz kommen. Dann steht einem entspannten Start ins Familienleben nichts im Weg!

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